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Bistro Theater "D'Frou vom Beck" Theatergesellschaft Ruswil

Komödie von Marcel Pagnol
Regie: Otto Bernauer

"D'Frou vom Beck" Theatergesellschaft Ruswil - Komödie von Marcel Pagnol

 

Aufführungsdaten 2005  "D'Frou vom Beck"
Freitag 25.02.05 20.00 Uhr Premiére
Samstag 26.02.05 20.00 Uhr  
Donnerstag 03.03.05 20.00 Uhr  
Freitag 04.03.05 20.00 Uhr  
Samstag 05.03.05 20.00 Uhr  
Sonntag 06.03.05 11.00 Uhr Brunch français
Donnerstag 10.03.05 20.00 Uhr  
Freitag 11.03.05 20.00 Uhr  
Samstag 12.03.05 20.00 Uhr  
Sonntag 13.03.05 16.30 Uhr Vesper français
Montag 14.03.05 20.00 Uhr Reservedatum
Donnerstag 17.03.05 20.00 Uhr  
Freitag 18.03.05 20.00 Uhr  
Samstag 19.03.05 20.00 Uhr Dernière

Aufführungen: jeweils im Pfarreiheim Ruswil

Tickets/Vorverkauf 

Ab Dienstag, 8. Februar 2005
Antonia Kunz, Telefon 041 495 29 44

Telefonisch jeweils von Dienstag bis Freitag
17.00 bis 19.00 Uhr oder per E-Mail an: 
ticket@theater-ruswil.ch  

Kategorie Bistro: Fr. 28.00.- mit Apéro
Kategorie Balkon: Fr. 24.00.- ohne Apéro
Kategorie Brunch: Fr. 45.00.- mit Brunch und Apéro (nur So 06. März 2005)

 

Zum Stück

In einem kleinen Dorf in Südfrankreich ringen Kirche, Staat und Schule um die Vormachtstellung. Der Pfarrer schimpft gegen die gottlose Schule, der aufklärerische Lehrer lästert gegen die rückständige Kirche und der Marquis balanciert als Gemeindepräsident zwischen Pfarrer und Lehrer und kümmert sich um die öffentliche Ordnung. Daneben streiten sich auch einzelne Dorfbewohner seit Jahren. 

Die Spannung ist groß in dem kleinen provençalischen Dorf - Aimable Castanier der neue Bäcker wird in Kürze das erste Brot aus dem Ofen holen und alle Dorfbewohner sind neugierig, wie es wohl geraten ist. Erheblich mehr Eindruck als das Brot macht jedoch die schöne junge Bäckerin Aurélie. Und sie selbst ist nicht unempfänglich für die Avancen des Schafhirten Dominique.... Es gelingt ihm, sie zu entführen, und die Dorfgemeinschaft gerät aus den Fugen,

"Heute morgen lernt sie dich kennen und heute abend beißt sie dich in die Lippen. Das geht schnell! Da könnte noch viel passieren!" 

Am nächsten Morgen wird Bäcker Aimable, der liebenswerte, schlafend neben dem Ofen gefunden. Das Brot ist verbrannt, normalerweise weckt Aurélie ihn zur rechten Zeit. Bestimmt schläft sie selbst noch; oder sie ist zu ihrer Mutter gefahren, der Wind hat den Zettel weggeblasen, den sie ihm hinterlassen hat? Aimable will nicht sehen, was alle anderen doch längst vermuten - seine hübsche junge Frau hat ihm Hörner aufgesetzt. 

"Es gibt Menschen, die nicht sehen mit ihren Augen und nicht hören mit ihren Ohren." 

Er trauert und versucht mit diversen Selbstlügen, die Hoffnung auf die Rückkehr seiner Frau - und damit auf ihre heile Ehe - aufrechtzuerhalten. Doch nicht nur er selbst macht sich Sorgen wegen ihres Verschwindens - Aimable weigert sich, weiter zu backen, schließlich hat er es immer nur für sie getan - und so fürchten die Dorfbewohner nicht nur um die Moral, sondern buchstäblich auch um ihr täglich Brot. Aurélie muss zurückgeholt werden! Sie finden sich zusammen zu einem "Kreuzzug für die schöne Bäckerin". Der Marquis, ehemals Hauptmann im Militär, organisiert einen Suchtrupp, die Suchenden, der Wirt und drei bisher verfeindete Dorfbewohner, versöhnen sich, missbrauchen ihren Einsatz aber für eine ausgedehnte Sumpftour und kehren erfolglos zurück, während die rechtschaffenen Frauen sich im Dorf empören, dass wegen einer solchen Person so viel Aufregung entsteht. Erfolgreicher ist der geschwätzige Fischer Maillefer, er die glücklichen Liebenden, die verschwundene Bäckerin und den schönen Schäfer, auf einer nahen Insel in der Nähe gesehen haben will und so stellt sich nur noch die Frage, wie die Bäckerin zur Rückkehr zu bewegen ist. Für sie und das Brot - werden sogar alte, fest verwurzelte Feindschaften begraben und die durch diese gewachsene Struktur des Dorfes gehörig ins Wanken gebracht. 

"Wenn ich sie küsse, lässt sie es geschehen, ohne Abscheu, aber auch ohne Vergnügen. Seit fünf Jahren bin ich mit ihr verheiratet, und glauben Sie mir, so schön und reizend sie anzusehen ist, so sehr sie zur Liebe geschaffen erscheint - die Liebe ist nicht für sie geschaffen." 

Mit Liebe zu den Figuren, großer sprachlicher Sensibilität und nicht ohne Augenzwinkern zeichnet Pagnol ein feines Bild der dörflichen Welt. Dabei lässt ein ganzes Panorama von typischen Dorfbewohnern auftreten, die in ihren Reden ihre Engstirnigkeit und ihren Starrsinn entlarven, denen man als Zuschauer aber trotzdem - oder gerade deswegen - alle Sympathie und vollstes Verständnis für ihre nur allzu menschlichen Handlungsweisen entgegenbringt. 

 

Personen und Besetzung

Aimable Castanier de Beck Sabi Birrer De Beck - Sabi Birrer
Aurélie sini Frou Alessandra Portmann D'Frou vom Beck - Alessandra Portmann
Marquis Castan de Venelle Gmeindspräsident Jean Marbacher Marquis Castan de Venelle - Marbacher Jean
Dominique 1. Schäfer Ronny Portmann Dominique, 1. Schäfer des Marquis - Ronny Portmann
Esprit 2. Schäfer Roger Albisser Esprit, 2. Schäfer des Marquis - Roger Albisser
Pfarrer Dorfpfarrer Erwin Heini Ihre Hochwürden, der Dorfpfarrer - Erwin Heini
Céleste sini Huushälteri Rita Rüttimann d' Huushälteri vom Pfarrer - Rita Rüttimann
Lehrer Dorfschulmeister Carlo Mattmann de Dorfschuelmeischter - Carlo Mattmann
Fräulein Angèle Leiterin Kinderchor Christa Häfliger Fräulein Angèle, Leiterin Kinderchor - Christa Häfliger
Antonin Jäger Beat Muff Antonin, passionierter Jäger - Beat Muff
Miette sini Frou Patricia Kunz Miette, Frau von Antonin - Patricia Kunz
Kasimir Wirt Auberge Cheval Blanc Kurt Brun Kasimir, de Wirt vo de Auberge - Kurt Brun
Madeleine sini Frou Lydia Bigler Madeleine, die Frau von Kasimir - Lydia Bigler
Hermine Serviertochter Anette Leiser Hermine, die Serviertochter der Auberge - Anette Leiser
Barnabé Dienstmann Roger Trüssel Barnabé, Dienstmann - Roman Trüssel
Pétuge schüche Puur Beda Ricklin Pétuge, en schüüche Puur - Beda Ricklin
Maillefer Fischer Franz Stocker Maillefer, ein Fischer - Franz Stocker
Metzger Cotlettechlopfer Alexander Bättig Metzger - Alexander Bättig
dr alti Papet taub und echli blöd Otto Bernauer Papet, fast taub und echli blööd - Otto Bernauer
Fini alte Frau Annemarie Grüter Fini, eine alte Frau - Annemarie Grüter
grosses Mädchen erste Tochter von Kasimir Bernadette Bucheli grosses Mädchen, Tochter von Kasimir - Bernadette Bucheli
Öpfeli zweite Tochter von Kasimir Liliane Müller Öpfeli, zweites Kind von Kasimir - Liliane Müller
Marcel Luusbueb Etienne
Tanner
Marcel, de Luusbueb - Etienne
Sophie Kind von Miette Sara Galliker Jasmin, Tochter von Miette und Antonin - Sara Galliker
Lulu Kind von Miette Noëmi Schenk Lulu, Tochter von Miette und Antonin - Noëmi Schenk
Julie Kind Fabienne Kneubühler Julie, ein Kind - Fabienne Kneubühler
Florence Kind Dorine Müller Florence, ein Kind - Dorine Müller
Chantal Kind Adriana Ricklin Chantal, ein Kind - Adriana Ricklin 
Almyra  Hund d. Schäfers    Almyra

 

Technik und Regie

Regie Otto Bernauer Regisseur Otto Bernauer
Regieassistenz Simoné Wüest Regieassistenz - Simoné Wüest
Produktionsleitung Patrick Kunz Produktionsleitung - Patrick Kunz
Kostüme Rita Banz Kostüme - Rita Banz
Requisiten Pia Stadler  Stadler Pia - Requisiten
Bühne Hans Rüttimann Bühne - Hans Rüttimann
Licht / Ton Hans Stirnimann  Stirnimann Hans
Schminken Fredy Niffeler Fredy Nyffeler
Festwirtschaft Toni Bättig Festwirtschaft - Toni Bättig
     

Vorverkauf "D'Frou vom Beck" Theatergesellschaft Ruswil - Komödie von Marcel Pagnol


 

Mehr Informationen zum Theater unter www.theater-ruswil.ch 

 

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