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Die Follenvie's
- Hôtel du Commerce, Tôtes Personalien und Familienverhältnisse
Weitere Infos In vierter Generation besitzen wir das Hotel du Commerce. Meine Frau habe ich in den Ferien im Bayrischen Wald kennengelernt. Auf einem Spaziergang kamen wir uns näher. Da die Liebe ja bekanntlich keine Sprachgrenzen kennt, kamen wir uns näher und heirateten bald in Dieppe. Als gutausgebildete Köchin kennt sie natürlich die französische Küche, was mir sehr gelegen kam. Sie liebt das traute Familienleben und hält nicht viel von der Politik und ihren Kriegen. Dass Frankreich von den Preussen überfallen wurde, macht ihr grosse Sorgen. Jedes Pferdegetrappel versetzt sie in Panik. Auch für mich sind die Preussen nicht willkommen. Aber als Hotelier mische ich mich nicht allzu sehr in die Politik. Mein grosses Ziel ist die Gastfreundschaft und dass am Abend die Kasse stimmt. Sie zahlen schlecht, die Preussen. Wegen des Krieges kommen aber auch keine anderen Gäste und so habe ich ein nicht allzu grosses Defizit. Überraschenderweise haben sich doch einheimische Landsleute eingefunden. Leider kann ich sie nicht nach ihren und unseren Wünschen bewirten. Die Preussen fressen uns kahl und die französischen Soldaten haben uns fast ausgeraubt. Doch was solls. Einmal geht der Krieg bestimmt zu Ende und dann erblüht das Hotel du Commerce wieder in seiner alten Frische.
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