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Die Carré -
Lamadon's
Personalien und Familienverhältnisse
Weitere Infos Der Vater von Jules Carré-Lamadon, August Carré-Bergier, war ein wohlhabender Baumwollfabrikant und Parlamentsmitglied. Sein Sohn Jules sollte bereits als Kind zum künftigen Politiker ausgebildet werden. Deshalb musste er jeden Sonntag jene zwei Kirchenpredigten wiederholen, die er an diesem Tag gehört hatte. Entgegen dem Wunsch des Vaters wollte Jules nicht aktiv in der Politik tätig werden. Der junge selbstbewusste Jules Carré-Lamadon war ein fanatischer Verehrer der grossen Heerführer und pflegte und verfügte über grosse gesellschaftliche Fähigkeiten. So konnte er das florierende Baumwollgeschäft seines Vaters übernehmen, welches er mit viel Engagement weiterführte. Geld, Wohlstand und Ansehen waren für ihn stets wichtige Güter. Von den Ideen des Deutsch-Französischen Krieges und vom Hunger getrieben, lehnten sich die Armen gegen die wohlhabenden Baumwollfabrikanten auf. Der Anspruch der Besitzlosen auf Bewirtschaftung von Gemeindeboden liess die reichen Gutsbesitzer bald um ihr Eigentum bangen, was Jules sehr zu schaffen machte. Marie-Josephine Carré-Lamadon stammte aus bürgerlichen Verhältnissen. Durch die Heirat mit Jules Carré konnte sie die Vorzüge einer wohlhabenden Familie geniessen. Mit diesem Umfeld war sie teilweise überfordert und legte trotz ihres Alters oft ein pubertäres Verhalten an den Tag. Jules und Marie-Josephine Carré-Lamadon waren ein unterschiedliches Paar. Er war ein tüchtiger Geschäftsmann, seine Frau unterstützte ihn bei dieser Tätigkeit kaum. Sie genoss es aber, ihren Mann bei den gesellschaftlichen Anlässen zu begleiten und sich in wohlhabenden Kreisen zu bewegen.
Weitere Infos zum Deutsch - Französischen Krieg 1870 - 1871 sind hier zu finden
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